Elisabethfeier 2012

Caritas teilt Tombola-Erlös mit Schwangeren in Not


Am 22. November fand wieder die traditionelle Elisabethfeier der Caritas-Konferenz Liebfrauen statt. Pastor Middelanis gab in seiner Begrüßungsansprache der Freude über die große Zahl der Gäste, unter denen auch Bürgermeister Jenz Rother war, sowie über die Anwesenheit einiger männlicher Teilnehmer, die einer ausdrücklichen Einladung gefolgt waren, Ausdruck. Dankesworte richtete er an die ehemalige Vorsitzende der Caritas-Konferenz, Ursula Hagedorn, die viele Jahre auch die Ausrichtung der Elisabethfeiern organisiert hatte. Er überreichte Ihr eine Rose, als Symbol der Heiligen Elisabeth. Dankesworte erhielt auch die neue Vorsitzende, Petra Wortmann, die für die kommenden Jahrein das arbeitsaufwendige Amt der Vorsitzenden übernommen hat.
Jede Elisabethfeier hat einen besinnlichen und einen eher unterhaltenden Teil. Nach einem Gedenken an das Wirken der heiligen Elisabeth, der Schutzpatronin der Caritas, einem Gebet
und gemächlicher Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen folgte auch diesmal ein eindrucksvoller Vortrag, den Manfred Liebner, Geschäftsführer der „Stiftung JA für das Leben“ hielt.
Die Stiftung, die ungewollt Schwangeren in ihren schwierigen Lebenssituationen Hilfe anbietet, wurde 1988 gegründet. Manfred Liebner erzählte in engagierter Weise über das Wirken der Stiftung, die sich mit modernsten Mitteln an die Betroffenen wendet. Unter www.1000plus.de können in Not geratene Frauen anonym Kontakt aufnehmen. Sie erhalten auf Wunsch Ratschläge von speziell ausgebildeten Beraterinnen. Bemerkenswert ist die Erfahrung, dass die allerwenigsten Frauen von sich aus einen Schwangerschaftsabbruch erwägen. Vielmehr ist meistens der Kindsvater die treibende Kraft. Schön zu hören, dass es glückliche Mütter und oft auch glückliche Familien sind, die sich für das Leben ihres Kindes entschieden haben. Petra Wortmann übergab einen Teil des Erlöses aus dem Losverkauf für die Tombola, das waren 500 Euro, an die „Stiftung JA zum Leben“.
Dann wechselte die Feier zum gemütlichen Teil. 150 ansehnliche Preise aus der Tombola wurden verteilt. Und wieder einmal zeigte sich Adelheid Dietze durch Moderation, Schauspielkunst und Gesangsbegabung als wahres Showtalent. Viel Vergnügen bereitete die „Büßerwallfahrt nach Werl“. Trutchen und Lieschen hatten einen beschwerlichen Weg zu gehen, da sie für jede Sünde, und das waren wohl nicht wenige, eine Erbse im Schuh hatten. In einem anderen Sketch kämpften ein Schokoladenteufel und ein Mineralwasserengel um die Figur einer Naschkatze. Schließlich diskutierten Frau Schlaumeier und Frau Hasenfuß, ob man Gemüse aus dem Pastorengarten stehlen darf. Zwischendurch gab es Gesangsdarbietungen von Weltstars, zu denen auch Pastor Middelanis in der Rolle des Reinhard Mey gehörte. Es war ein gelungener Nachmittag, und alle dürfen sich schon auf die Elisabethfeier im November 2013 freuen.

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