Hellweger Anzeiger, 04. Februar 2010


Auch am Ehrentag denkt Pater Beda nur an „seine“ Kinder

88 Seiten über das Leben des Franziskaners – Festschrift beim Aktionskreis

Von Gabriele Hoffmann

Beste Stimmung herrschte beim Geburtstagsempfang für Pater Beda im Kloster Bardel. Die Delegation des Holzwickeder Aktionskreises brachte einen Scheck über 1000 Euro für das Jugendförderprojekt in Recife mit.

Foto: Liebfrauen

Die Gesellschaft zum 75. Geburtstag von Pater Beda war groß. 500 Gäste nahmen an der Messe und am anschließenden Empfang teil. Familienmitglieder und Weggefährten hatten den Tag gestaltet. In der Messe ergriff sogar der 97-jährige Pater Serafin das Wort. Er war in den 60er- Jahren Generaloberer des Ordens und holte den jungen Pater Beda zurück nach Deutschland. Der Aktionskreis Pater Beda gründete sich und der Franziskaner baute die stabile Brücke zwischen Deutschland und Brasilien. Seine Kinder und Projekte verlor Beda auch an seinem ganz persönlichen Ehrentag nicht aus den Augen. Statt Geschenken wünschte er sich Spenden für ein neues Kinder- und Jugendförderprojekt in Recife. Es geht um den Kauf eine Gebäudes, in dem 50 Kinder aus einem Elendsviertel betreut werden sollen und wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten.

Die Gratulations-Delegation aus Holzwickede überreichte eine 1000 Euro-Spende. Zum 75. Geburtstag hatte der „Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit“ eine Festschrift herausgegeben. Auf 88 Seiten wird über das Leben und Wirken Pater Bedas berichtet. Zahlreiche Weggefährten äußern sich zur Arbeit des unermüdlichen Franziskaners, der seine Wurzeln in Opherdicke hat. Das Buch ist beim Aktionskreis im Kloster Bardel, D-48455 Bad Bentheim, erhältlich.


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